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Rechtsbehelfe, die unabhngig von der Verletzung eines subjektiven Rechts erhoben werden knnen, erschttern das bewhrte, verfassungsrechtlich in Art. 19 Abs. 4 GG verankerte deutsche Individualrechtsschutzsystem, in dem grundstzlich nur derjenige zur gerichtlichen Klage befugt ist, der eine Verletzung eigener Rechte geltend machen kann. Ganz entscheidende Verantwortlichkeit fr diese sich sprunghaft entwickelnden berindividuellen Klagebefugnisse kommt - neben dem Vlkerrecht, namentlich der rhus-Konvention - dem Gemeinschaftsrecht zu, das die Mitgliedstaaten im Umwelt-, Sozial- und Verbraucherschutzrecht zur Einfhrung berindividueller Rechtsbehelfe verpflichtet. Sabine Schlacke untersucht neben dem Umweltrecht als Referenzgebiet smtliche berindividuellen Klagebefugnisse im ffentlichen Recht sowie vergleichbare zivilrechtliche Regelungen, insbesondere jene des Unterlassungsklagengesetzes. Sie zeigt, dass berindividuellen Klagebefugnissen keine punktuelle oder bereichsspezifische, sondern eine grundlegende Bedeutung fr die deutsche und europische Rechtsordnung zukommt. Mit der vorliegenden Untersuchung wird erstmalig eine wissenschaftliche Fundierung dieses Systems berindividuellen Rechtsschutzes im deutschen und gemeinschaftseigenen (Verwaltungs-)Prozessrecht unternommen. ber eine Systematisierung und Harmonisierung berindividueller Klagebefugnisse hinaus analysiert die Autorin den hiermit einhergehenden Funktionswandel der Verwaltungsgerichtsbarkeit und seine Bedeutung fr eine moderne Staatlichkeit, so dass ihr Buch auch zur Entwicklung eines (Verwaltungs-)Prozessrechts im europischen Mehrebenensystem beitrgt.
- Format: Inbunden
- ISBN: 9783161494574
- Språk: Engelska
- Antal sidor: 613
- Utgivningsdatum: 2009-01-14
- Förlag: Mohr Siebeck