Historia
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Criminalrecht und Criminaljustiz in Sd- und Neuostpreussen 1793-1806/07
Christian Brich
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Die beiden Gefngnisse sind dagegen unsicher, weil die eisernen Fenstergitter darinnen fehlen. Der Grund: der Kostenanschlag wre beim Bau berschritten worden, so der BauConducteur. Was heute wie eine Groteske wirkt, war zwischen 1793 und 1806/07 in Sd- und Neuostpreuen, den Gebieten um Posen und Warschau bis hoch in das heutige Litauen, die im Rahmen der 2. und 3. Polnischen Teilung vorbergehend an Preuen gefallen waren, Realitt. Christian Brich gibt anhand vieler Originalquellen ein anschauliches Bild des Criminalrechts und der Criminaljustiz zum Ende des 18. Jahrhunderts, das nicht nur Juristen, sondern auch jeden Preuenfan und Historiker interessieren drfte. Neben der Gesetzgebung werden weitere Aspekte des Justiwesens, von der Einrichtung der Gerichte, ber den damaligen Inquisitionsprozess, bis hin zu den Zucht- und Besserungsanstalten und der Auswahl des Personals, dargestellt. So berrascht es dann nicht, dass auch ein Regierungsassessor in Posen namens E.T.A. Hoffmann seine Erwhnung findet. Unser heutiges, mitteleuropisches Verstndnis von Kriminalrechtspflege ist ein anderes als dasjenige vor 200 Jahren. Zur Verdeutlichung werden mageblich Begriffe in damaliger Schreibweise verwandt. Doch viele Probleme, denen sich der preuische Staat damals stellen musste, namentlich das der Finanzierung des Strafvollzuges, wirken auch heute noch beklemmend aktuell.
- Format: Pocket/Paperback
- ISBN: 9783825505479
- Språk: Engelska
- Antal sidor: 742
- Utgivningsdatum: 2017-01-26
- Förlag: Centaurus Verlag & Media KG