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Whrend Hitler und seine Architekten die Umgestaltung Mnchens zur monumentalen "Hauptstadt der Bewegung" planten, herrschte in der Stadt schwere Wohnungsnot. Die Abkehr von der ffentlichen Subventionierung des Mietwohnungsbaus und die Konzentration auf das Siedlungswesen hatten schon in den ersten Jahren der NS-Herrschaft unzureichende Bauleistungen zur Folge. Im Krieg kam der zivile Wohnungsbau vollends zum Erliegen. Die Reaktion der nationalsozialistischen Stadtverwaltung auf die Wohnungsproblematik war nicht nur fr Mnchen von Bedeutung, da Oberbrgermeister Fiehler als Vorsitzender des Deutschen Gemeindetages und Leiter des Hauptamtes fr Kommunalpolitik der NSDAP zugleich berregionalen Einflu ausbte. Die am Beispiel Mnchens geschilderten Programme zum Bau von "Kleinsiedlungen" oder "Volkswohnungen" konnten den Mangel nicht beheben. Daher suchte die kommunale Wohnungspolitik nach Ausweichstrategien. Zu ihnen gehrte seit dem Pogrom vom November 1938 auch die "Arisierung" des Wohnraums. Aus der Presse: "Insgesamt gesehen liegt die Strke dieser Studie in der soliden, grndlichen Aufarbeitung der Mnchener Wohnungsbaupolitik, die die Autorin auch gut darzustellen vermag." Adelheid von Saldern, in: Zeitschrift fr Sozialreform 2001, Heft 3
- Format: Inbunden
- ISBN: 9783486563894
- Språk: Tyska
- Antal sidor: 458
- Utgivningsdatum: 1999-06-01
- Förlag: de Gruyter Oldenbourg