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Der Staat befindet sich in dem Dilemma, bei schwindender Leistungsfhigkeit immer strker gefordert zu werden. Bei dem Versuch, 'schlanker' zu werden, kommt es auf allen Ebenen zu Privatisierungen, wodurch die bislang vernachlssigte Kategorie der Staatsaufgabe in das Blickfeld juristischer Betrachtung rckt. Die funktionale Privatisierung ist dadurch gekennzeichnet, da die Vorbereitung und/oder die Durchfhrung der betroffenen Aufgabe auf Private bertragen wird, whrend die 'Leitungsverantwortung' beim Staat verbleibt. Die Privaten, die hierbei in die Verwirklichung des Gemeinwohls durch den Staat einbezogen werden, sind Verwaltungshelfer und erbringen einen Teilbeitrag mit funktionalem Bezug zu jener Staatsaufgabe. Sie sind heute mit zunehmender Tendenz als Betreiber, Planer, Finanzierer, Berater oder Sicherheitsdienstleister in beinahe smtlichen Aufgabenfeldern ttig. Martin Burgi untersucht die zersplitterte Verwaltungswirklichkeit mit einem dogmatischen Ansatz. Im Mittelpunkt stehen dabei zahlreiche verfassungsrechtliche Fragen zu den Umstnden und der Statthaftigkeit der funktionalen Privatisierung und vor allem zu ihren Konsequenzen. Der Autor entfaltet die Mastbe des ffentlichen Rechts unter vernderten Rahmenbedingungen. Damit schliet er eine in Fachkreisen immer wieder beklagte Lcke in dem Bestreben, das politisch-konomische Ziel des 'Zukaufs' privater Handlungsrationalitt juristisch zu begleiten, nicht zu hintertreiben.
- Format: Inbunden
- ISBN: 9783161471728
- Språk: Engelska
- Antal sidor: 501
- Utgivningsdatum: 1999-05-01
- Förlag: JCB Mohr (Paul Siebeck)